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Ein Lebenstraum: Der Flugschein

Bereits in den frühen Jahren meines Lebens schätzte ich es zu fliegen. Mittlerweile bin ich nicht nur bei “großen” Maschinen mitgeflogen sondern auch auf diversen Kleinflugzeugen (Piper PA28 und Diamond DA20). Nach beenden meiner Berufsausbildung als Fluggerätmechaniker habe ich jetzt damit angefangen mir einen Lebenstraum zu erfüllen: einen Flugschein.

Angefangen hat alles mit dem Einholen von Informationen, also was man so zum Erlangen des Scheins alles benötigt. Danach habe ich der Flugschule einen Besuch abgestattet und alle weiteren Fragen geklärt. Nun musste ich nur noch mein “Europe Medical Class 2″ bekommen um die Voraussetzungen für den Schein zu haben. Das ging relativ schnell, denn schon eine Woche später saß ich im Cockpit der FK-9.

Mittlerweile habe ich knapp 3 Flugstunden hinter mir. Ein Fazit: GEIL! Dieses Gefühl zur Startbahn zu rollen, abzuheben und einfach zu fliegen – ein uralter Traum der Menschheit. Die Flugstunde läuft so ab, dass das Flugzeug aus dem Hanger geholt wird und bei Bedarf betankt wird. Danach findet der Vorflugcheck statt:

  • ist genug Motoröl vorhanden?
  • sitzt die Motorabdeckung (Cowling) fest?
  • ist das Bugfahrwerk in Ordnung (sind alle Schrauben o. Sicherungen, etc. dran?)
  • dasselbe wird am Hauptfahrwerk überprüft
  • ist das Pitot-Rohr frei (darüber wird die Fluggeschwindigkeit ermittelt, ist es verstopft, kann keine Geschwindigkeit angezeigt werden = gefährlich!)
  • an den Tragflächen und der Strebe alles fest und gesichert?
  • sind die Ruder beweglich und sind sie ordentlich eingehangen?
  • Steuerstangen funktionieren?
  • dasselbe wird am Seiten- und Höhenruder geprüft und der anderen Seite des Flugzeuges

Danach geht’s ins Cockpit, kurzer Check-Up der Instrumente, Einstellen des örtlichen Luftdrucks am Flugplatz. Danach wird der Motor angelassen, dafür benutzt man ebenfalls eine Checkliste. Mein Fluglehrer meldet uns dann beim Tower und uns wird eine Startbahn zugewiesen. Ist der Motor an und auf Betriebstemperatur (+ korrekter Öldruck, Kühlwasser- und Öltemperatur). Ist all das erfüllt geht’s los. Das Rollen mit dem Bugrad auf der Linie ist am Anfang gar nicht so einfach, aber mittlerweile klappt das schon ganz gut.

Den Start macht der Fluglehrer, ab 1.000 ft.  (circa 300 m; 1ft. = ca. 0,3 m) Höhe übernehme ich dann. Meistens steigen wir auf 2500-3000 ft (knapp 1000 m). und absolvieren dann die Übungen. Dazu gehören geradeaus fliegen, das bei unterschiedlicher Schubstellung und was ganz wichtig ist: das alles muss man nach Sicht und Gefühl beherrschen. Schaut man nämlich nur auf die Instrumente, dann bekommt man um sich herum so gut wie gar nichts mit und man neigt zum “überkorrigieren”. Wir sind auch schon Schleifen und Kurven geflogen, das klappt alles sehr gut. Beim Kurvenflug sucht man sich einen Fixpunkt am Horizont und dreht dann in die Kurve ein. Die Zeit der Übungen geht eigentlich sehr schnell vorbei, dabei hat man meist einen atemberaubenden Blick auf die Welt unter einem.

Den Theorieunterricht werde ich im Sommer erlernen und wenn alles gut geht, dann sollte einer Prüfung in diesem Jahr auch nichts im Wege stehen. :-)

Stay classy!

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