Stay classy mit dem BlackBerry Classic

Mich kennt man als iPhone-User und Apple-Fanatiker. Nun ja, man wird älter, haha. Mittlerweile bin ich von einem iPhone auf ein BlackBerry umgestiegen. Aber wie ist es dazu gekommen? Also gut, kommen wir zur Vorgeschichte. Angefangen habe ich mit einem iPod Touch, im Abstand von circa zwei Jahren wurde dann ein iPhone 3GS, ein 4 und 4S gekauft. Zum Glück haben die Apple-Produkte – wenn sie gepflegt sind – noch einen hohen Wiederverkaufswert im Vergleich zur Konkurrenz. Im Rückblick muss ich sagen, dass die Updates immer schlampiger wurden, also mehr Fehler enthielten und die Geräte der vorigen Generation häufig ausbremsten. Kurzum, die Nutzung machte einfach keinen Spaß mehr!

Von einem Familienmitglied bekam ich im August das BlackBerry Bold 9900 geschenkt. Ich muss sagen, dass BlackBerry für mich schon immer einen gewissen Zauber hatte. Das Bold war zwar knapp 3 Jahre alt, war von einem Neugerät aber kaum zu unterscheiden. Am Besten hat mir die Hardware-Tastatur gefallen! Endlich Nachrichten ohne Vertipper zu schreiben, der Wahnsinn! Meine Finger sind ja nicht dick, aber auf einem iPhone 4S hat das Tippen längerer Nachrichten nur noch genervt.

Der einzige Nachteil war, dass auf dem BlackBerry Bold 9900 noch das alte Betriebssystem “BlackBerry OS7″ installiert war. Dafür benötigt man vom Provider nämlich eine “BlackBerry Option”, diese bietet aber nicht jeder an! Ohne diese Option kann man bspw. keine WhatsApp Nachrichten von unterwegs senden, oder Apps downloaden, Facebook nutzen, etc. Das System schien mir nicht mehr ganz zeitgemäß. Ich wusste zwar, dass BlackBerry vor Apple und Google, bereits Apps vertrieb. Aber für eine Nutzung außerhalb von Wi-Fi noch eine Option zu benötigen, nun ja.

Bis vor kurzem habe ich dann immer zwischen iPhone und BlackBerry gewechselt. Dann habe ich erfahren, dass Mitte Dezember ein neues BlackBerry mit Tastatur vorgestellt werden soll, das Classic. Als es soweit war, bestellte ich es bei Vodafone ohne Vertrag für gerade mal 380€. Also nochmal 50 € günstiger als im offiziellen Store! Mittlerweile nutze ich es seit fast zwei Wochen und muss sagen, dass mir absolut nichts fehlt. Im Gegenteil, das Gerät überzeugt durch Funktionen an der richtigen Stelle, bahnbrechende Ausdauer und hochwertiges Design! Intensive Nutzung wie WhatsApp, Browsen über LTE, Instagram, E-Mails, Telefonieren haben dem Gerät nichts an. Die ersten beiden Tage legte ich es kaum aus der Hand. Wer kann solch eine Performance schon von einem iPhone oder einem Gerät der Konkurrenz behaupten?

Mittlerweile seit 2 Tagen und 7 1/2 Stunden im Einsatz - und noch 6 % Akkuleistung (Stand: 13:30 Uhr)

Mittlerweile seit 2 Tagen und 7 1/2 Stunden im Einsatz – und noch 6 % Akkuleistung (Stand: 13:30 Uhr)

 

Schnelleinstellungen sind durch Streichen vom oberen Bildschirmrand zu erreichen und können angepasst werden!

Schnelleinstellungen sind durch Streichen vom oberen Bildschirmrand zu erreichen und können angepasst werden!

 

Ein weiterer Vorteil zum iPhone ist meiner Meinung nach die Status-LED, welche über eingehende Nachrichten informiert, ohne dass der Display aufblinkt. Man kann die Farbe je nach App bzw. Benachrichtigung anpassen. Für WhatsApp habe ich bspw. grün gewählt, oder für Facebook blau. Die Synchronisierung mit MacBook und iPad habe ich zur Zeit über Google laufen. Über iCloud funktioniert diese auch.

Alle eingehenden Benachrichtigungen erscheinen auf dem iPhone im Notification Center. Bei BlackBerry nennt sich das “BlackBerry Hub”, mit dem Vorteil diese direkt beantworten zu können ohne die Apps zu öffnen! Dort erhält man alle Nachrichten wie bspw. Facebook-Nachrichten, E-Mails, WhatsApp, BlackBerry Messenger, SMS, uvm. Aus Rücksicht auf meine Kontakte habe ich davon kein Foto online gestellt.

Wer meint, dass es für BlackBerry keine Apps gebe, den muss ich eines besseren belehren. Apps wie Evernote, Facebook, WhatsApp, Dropbox sind bspw. direkt installiert. Findet man die gesuchte App nicht in der “App World” hat man die Möglichkeit auch Android Apps zu installieren. Das kann man entweder über den vorinstallierten “Amazon App Store” oder über die Installationsdatei (.apk). Das habe ich aber nur bei “Instagram” und “Cut the Rope” ausprobiert. Dass die Apps nicht direkt für BlackBerry geschrieben sind, fällt dabei nicht unbedingt auf! Den Newsfeed der Instagram App bedient man per Touch oder Touchpad.

Eine geöffnete Android App am Beispiel von Instagram

Eine geöffnete Android App am Beispiel von Instagram

 

Einziges Manko ist die Kamera. Sie ist definitiv nicht so gut wie die eines iPhones, aber die Bilder sind trotzdem noch gut. Der Unterschied zwischen der Innenkamera meines alten iPhone 4S und BlackBerry sind aber gewaltig, obwohl beide dieselbe Anzahl an Megapixel haben. Aber ich persönlich kann damit sehr gut Leben! Für die wirklich wichtigen Fotos hat man meiner Meinung nach eine Kamera dabei. Ansonsten hortet man lauter Schnappschüsse, die man sich sowieso nie wieder anschaut. Eine Galerie mit Fotos gibt es hier!

Optionen wie Blitz, Gesichtserkennung und integrierte Bearbeitungswerkzeuge überzeugen!

Die Kamera ist solala, aber Optionen wie Blitz, Gesichtserkennung und integrierte Bearbeitungswerkzeuge überzeugen!

 

Nach knapp zwei Wochen kann ich ein sehr positives Resümee ziehen. Das Gerät überzeugt durch ein sehr stabiles Betriebssystem, nützliche Funktionen und eine beeindruckende Akkuleistung! Die Ausrichtung auf Produktivität fällt besonders beim integrierten Kalender auf, welcher zusätzlich das Anlegen von Aufgaben und Notizen erlaubt. Auf dem Sperrbildschirm werden einem außerdem die nächsten Events angezeigt. Für weitere Infos schaut einfach mal bei BlackBerry nach!

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