Steil und kühl war der Abstieg - dafür aber sonnig!

Vom Abstieg und dem Baden im Gebirgsee

Nach einer Nacht mit viel Geschnarche im Matratzenlager bin ich alles andere als ausgeschlafen gewesen. Ein einfaches Frühstück auf der Hütte sollte uns genügen. Jetzt hieß es nur noch: Rucksäcke packen und  zurück ins Tal. Mit eingeplant war eine Abkühlung im Eibsee, welcher der Zugspitze auf 883m Höhe zu füßen liegt. Wie am Tag zuvor, war der Gipfel komplett vernebelt. Nach cirka einer Stunde Abstieg klarte es plötzlich auf und es war keine Wolke mehr in Sicht. Also drehten wir um und wagten den Aufstieg erneut. Oben angekommen, musste man sich um gute Fotos zu schießen beeilen, denn fast im Sekundentakt wechselte das Wetter. Nachdem wir unsere Schnappschüsse gemacht hatten, sind wir nochmals in Richtung Tal aufgebrochen. Während des Abstiegs zur Hütte passierten wir den Gletscher und jede Menge Geröll. Es galt nun noch mehr als sonst auf seine Schritte zu achten! Der Abstieg war teilweise sehr steil. Hier und da sind wir durch Klettersteige gesichert gewesen. Auf manchen Passagen sind wir auch ohne ausgekommen.

 

Kleiner Tipp: Mit einem Gehörschutz lässt es sich auf den Hütten besser schlafen! - Editor

Der Gipfel im Nebel

Der Gipfel im Nebel

 

Im Hintergrund ist der Eibsee schon zu sehen

Im Hintergrund ist der Eibsee schon zu sehen

 

Unterwegs zum ersten Etappenziel, der «Wiener Neustätter Hütte», füllten wir an einer Quelle unsere Trinkflaschen auf. Während des weiteren Abstiegs verlor Christoph eine Flasche. Plötzlich hieß es: Achtung Flasche! Zum Glück wurde niemand getroffen und alle belächelten seinen Fauxpas. Gegen Mittag erreichten wir endlich die Hütte. Nun war es Vesperzeit: für mich musste eine Gulaschsuppe her!

Hmm, lecker Gulaschsuppe!

Hmm, lecker Gulaschsuppe!

 

Nach fast einer Stunde Entspannen in der Sonne setzten wir den Abstieg fort. So langsam passierten wir die Baumgrenze und um uns herum war nicht mehr nur Geröll. Wir kamen dem Eibsee immer näher, dennoch zog sich der Abstieg doch sehr. Gegen Nachmittag sind wir endlich angekommen. Sofort rissen wir uns die Kleider vom Leibe und sind in den See gesprungen. 15°C Wassertemperatur war jetzt genau das Richtige! Bevor es zurück nach Grainau ging, sonnten wir uns ausgiebig.

Wir nähern uns dem Eibsee

Wir nähern uns dem Eibsee

 

Eiskalt, aber die Erfrischung wert!

Eiskalt, aber die Erfrischung wert!

 

Gegen Abend sind wir in wieder in unserem Base Camp: Grainau. Den Tag beendeten wir mit Pizza vor dieser malerischen Kulisse im Garten unserer Gastfamilie.

Welch eine malerische Kulisse

Das nenne ich mal einen Ausblick!

 

Die Zugspitze ist nun geschafft. Wegen schlechten Wetters entscheiden wir uns noch weiter in den Süden zu fahren: nach Südtirol, Italien. Schau die Tage einfach mal vorbei, um mehr über die letzte Etappe zu erfahren.

- Stay classy!

 

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