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Heidelberg von oben

Letztes Wochenende war es mal wieder Zeit für eine kleine Wanderung. Wir sind vom Bismarckplatz den Philosophenweg gewandert, bis hoch zur Waldschenke. Den Abschluss bildete die «Thingstätte», ein Propaganda-Relikt aus Zeiten von Hitler.

Mit der S-Bahn sind wir bequem von Speyer nach Heidelberg gefahren. Danach weiter mit der Straßenbahn bis zum Bismarckplatz. Im Herzen von Heidelberg angekommen, ging es zu Fuß weiter. Nachdem wir die Theodor-Heuss-Brücke überquert hatten, befanden wir uns in Neuenheim, einem Stadtteil mit sehr schönen Villen am Neckarufer, die sich am Heiligenberg nach oben aufreihen. Nach kurzem, aber steilen Aufstieg befanden wir uns auf dem Philosophenweg. Anfangs schlängelt er sich durch eine der teuersten Wohngegenden von Heidelberg. Natürlich hat man eine tolle Aussicht auf ganz Heidelberg, samt Schloss. Danach verzweigt er sich in den Wald am Heiligenberg.

Sicht vom Neckarufer

Sicht vom Neckarufer

 

Ein Haus, das auch in den Hollywood Hills stehen könnte!

Ein Haus, das auch in den Hollywood Hills stehen könnte!

 

Ein malerischer Ausblick über die Altstadt und das Heidelberger Schloss

Ein malerischer Ausblick auf die Altstadt samt Heidelberger Schloss

 

Mit Ausblick auf die Weststadt

Panorama mit Ausblick auf die Weststadt

 

Nachdem wir viele Fotos am Aussichtspunkt gemacht haben, ging es in den Wald. Er hat uns an den Söhrewald bei Kassel erinnert, durch den wir am 1. Mai jedes Jahr gemeinsam gewandert sind. Verbunden mit alten Erinnerungen haben wir so manche Entdeckung gemacht: unzählige Mistkäfer und einen blauen, sehr ästhetischen Käfer und natürlich ein Eichhörnchen.

Was für ein schöner Käfer

Was für ein schöner Käfer

 

Nach einem anstrengenden Aufstieg sind wir oben gewesen. Nun musste was zum Essen her. Eigentlich hatten wir ein Mittagessen im Hemingways am Neckarufer geplant, ganz unten in der Stadt. Allerdings haben wir unseren Hunger in der Waldschenke auf dem Berg gestillt. Beim Kellner erkundigten wir uns, wie weit es zur «Thingsätte» sei – dem Ziel unserer Wanderung. Von der Gaststätte sind es nur 2 Minuten gewesen. Um etwas an der Thingstätte verweilen zu können, bestellten wir uns ein Taxi für 30 Minuten später.

 

Gut bürgerliches Essen, verbunden mit perfektem Service in der Waldschenke

Gut bürgerliches Essen, verbunden mit perfektem Service in der Waldschenke

 

Ein Panorama der Thingstätte

Ein Panorama der Thingstätte

 

Die Thingstätte ist ein Relikt von Goebbel und unterstützte die Bodenkultur der Nazis. Es war ein gigantisches Freilufttheater. In meiner Vorstellung habe ich mir ausgemalt, wie dort früher Propagandaveranstaltungen abgehalten wurden. Es muss besonders, aber das verbreitete Gedankengut sehr beängstigend gewesen sein. Inszeniert, bis auf das kleinste Detail von Joseph Goebbels.

Nach kurzem Verweilen sind wir mit dem Taxi runter in die Stadt gefahren. Denn bei uns stand noch ein leckerer Racletteabend auf dem Programm!

Die Wanderung ist mit knapp 5 km für jeden Anfänger zu meistern! Wir sind mit Turnschuhen unterwegs gewesen. Geschlossene Schuhe sind jedem zu empfehlen.

Stay classy!

 

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