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Florida-Rundreise // Tag 3 – 16. September 2013 // Miami – Key West

Heute werden wir nach Key West fahren, dabei passieren wir viel Sumpfland und den Overseas Highway!

Nun ausgeschlafen – aber hungrig – sind wir gegen 9 Uhr zum Frühstücken gefahren. Dabei haben wir uns erneut für das Denny’s um die Ecke entschieden. Der freundliche Kellner vom Vortag hat uns auch sofort wiedererkannt. Während des Frühstücks ist uns mal wieder aufgefallen, was die Amerikaner doch für ein verschwenderisches Volk sind. Am Nachbartisch saß eine Familie, die schon so ziemlich fertig mit ihrem Frühstück gewesen ist. Man hat sich dann noch dazu entschieden eine Runde Getränke zu bestellen – nach kurzer Zeit hat die Familie bezahlt und ist gegangen – die Getränke waren so gut wie unangetastet. Solch ein Verschwendertum sollte uns noch mehrmals unangenehm auffallen! Aber nun möchte ich die Amerikaner nicht so negativ darstellen, denn es gibt viele Dinge in diesem Land, die wir sehr positiv wahrgenommen haben.

Ein Fiat 500 bei Denny's.

Ein Fiat 500 bei Denny’s.

Sehr gegensätzlich - American Horsepower.

Sehr gegensätzlich – American Horsepower.

Nach dem Frühstück sind wir wieder zurück ins Hotel gefahren, haben unsere Koffer gepackt und haben ausgecheckt. Gegen 10.30 Uhr haben wir das Hotel verlassen und sind noch einmal über den „Coconut Walk“ gefahren. Um noch zwei Thermobecher für Schwester und Freundin zu kaufen, haben wir noch einmal bei „Tervis” Station gemacht.

Ein letztes Mal bei Tervis.

Ein letztes Mal bei Tervis.

Ein letzter Eindruck von Miami!

Ein letzter Eindruck von Miami!

Hatten wir das erstmal erledigt, lag vor uns eine Fahrt von 161 Meilen (ca. 260 Km), die uns unter anderem durch einen Teil des Everglades Nationalparks sowie über die per Brücken miteinander verbundenen Florida Keys führen sollte. Denn heute ging es nicht irgendwo hin, sondern nach Key West – zum südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten! Sind wir erstmal aus Miami raus gewesen, haben wir noch die ein oder andere Stadt passiert, danach kamen schon die Everglades. Ein Sumpfgebiet, das sich bis zur äußersten Südspitze der Florida-Halbinsel erstreckt. Dort sah man natürlich viel Sumpf, Wildwuchs und den vor uns liegenden, dauerhaft geradeaus-führenden Highway. Sobald die Florida Keys begonnen haben, ist man über Brücken von Insel zu Insel über das offene Meer gefahren. Das war schon sehr eindrucksvoll!

Die alten Brücken werden von den Inselbewohnern gerne zum Joggen genutzt.

Die alten Brücken werden von den Inselbewohnern gerne zum Joggen genutzt.

Von Insel zu Insel.

Von Insel zu Insel.

Das Wetter hat leider nicht so mitgespielt, während der Fahrt hat es häufig geregnet. Gegen 15.30 Uhr hatten wir unser Hotel „Duval Garden“ erreicht – ein sehr schönes, kleines Hotel im typischen „Südstaaten Stil“ erbaut. Das Zimmer ist erfreulicherweise kein Vergleich zu unserem Hotel in Miami gewesen. Es ist sehr sauber und geschmackvoll eingerichtet gewesen! Beim Betreten des Zimmers wurde man von einem angenehm riechenden Vanille Raumduft begrüßt – besser hätte es nicht sein können.

Hotel Duval Garden, Key West.

Hotel Duval Garden, Key West.

Eine Handtuchskulptur hat uns auf dem Bett begrüßt!

Eine Handtuchskulptur hat uns auf dem Bett begrüßt!

Unser Kingsize Bett.

Unser Kingsize Bett.

Typisch amerikanische Inneneinrichtung.

Typisch amerikanische Inneneinrichtung.

Das Badezimmer mit Dusche ist auch geschmackvoll eingerichtet.

Das Badezimmer mit Dusche ist auch geschmackvoll eingerichtet.

Ein weiterer Vorzug unseres Hotels ist die Lage gewesen. Wir befanden uns direkt an der „Duval Street“ – dem Zentrum und zugleich die Szenestraße von Key West. Da Key West im Vergleich zur USA flächenmäßig sehr klein ist, haben wir so gut wie alle Wege auf der Insel zu Fuß erledigt. Das ist auch mal eine willkommene Abwechslung zu dem vielen Rumfahren mit dem Auto gewesen.

Fast angekommen.

Fast angekommen.

Duval Street.

Duval Street.

Wir sind der Duval Street in Richtung Süden gefolgt, um zum südlichsten Punkt – oder auch „Southernmost Point“ – der Vereinigten Staaten zu gelangen. Da dies ein typische Sehenswürdigkeit für Touristen ist, fanden wir dementsprechend eine Schlange von Menschen vor uns, die alle Fotos machen wollten. Nach kurzer Zeit haben ein paar Touristen einen Schnappschuss von uns gemacht.

Southernmost Point - 90 Meilen bis Kuba.

Southernmost Point – 90 Meilen bis Kuba.

Dabei haben wir auch „Sloppy Joe’s Bar“ gesehen. Dies ist die Stammbar von Hemingway auf Key West gewesen. Da wir seit Miami nichts gegessen hatten, aber auch nicht wirklich Appetit hatten, haben wir uns bei „Häagen-Dazs“ ein Eis sowie einen Milkshake gekauft – dafür mussten wir über 15 $ berappen!

Hemingways Stammkneipe - "Sloppy Joe's Bar".

Hemingways Stammkneipe – “Sloppy Joe’s Bar”.

Häagen-Dazs Milkshake.

Häagen-Dazs Milkshake.

Anschließend sind wir in die Seitenstraßen der „Duval Street“ gegangen, um einen Eindruck fernab der Touristen zu gewinnen. Während unserer Sightseeing Tour haben wir immer wieder freilaufende Hähne gesehen, das hat uns schon verwundert – so mitten in der Stadt. So langsam rückte der Abend näher und wir mussten uns ein Restaurant suchen. Da Key West wie gesagt ein sehr angesagtes Städtchen innerhalb der USA ist, sind die Preise für eigentlich alles dementsprechend gesalzen. Mittags sind die Preise akzeptabel, aber für ein Dinner sollte man in den meisten Restaurants zwischen 20 und 40 $ bezahlen. Doch dank unserer iPhones und der App „Yelp“ konnten wir ein bezahlbares Restaurant gegenüber des Hard Rock Cafés auf der Duval Street finden. Da hat uns Apple mal wieder gerettet! Das Restaurant hieß „Caroline’s Café“ und hatte Amerikanische Küche zur Auswahl. Papa entschied sich für den „Rev. Joe’s Burger“ mit Pommes und ich mich für das „Shrimp and Bacon Club“ Sandwich. Wer sich für die Speisekarte interessiert, kann diese hier ansehen. Ich habe noch nie in meinem Leben ein so leckeres Sandwich gegessen!

Papa's "Rev. Joe’s Burger".

Papa’s “Rev. Joe’s Burger”.

Mein "Shrimp and Bacon Club" Sandwich.

Mein “Shrimp and Bacon Club” Sandwich.

Wir hatten dort außerdem einen sehr freundlichen Kellner. Da Papa und ich noch immer nicht wussten, warum auf der Insel so viele Hähne frei rumlaufen, habe ich dann den Kellner gefragt, was es damit auf sich hat. Dieser hat uns dann erzählt, dass früher auf Key West illegale Hahnenkämpfe abgehalten wurden und deshalb der Hahn ein Symbol von Key West ist.

Ein Hahn bei Caroline's Café.

Ein Hahn bei Caroline’s Café.

Da es in Key West und Südflorida im Sommer gegen 19.00 Uhr schon dunkel wird, hat sich die Duval Street auch schon früh mit Partygästen aus aller Welt gefüllt – Papa und ich natürlich mitten drin. Nachdem wir mit Abendessen und Cocktails Trinken fertig gewesen sind, haben wir uns an die „Key West Shore“ gesetzt und der Livemusik einer nahegelegenen Bar gelauscht. Plötzlich hatte ich von meinem Burger starken Durst.

Key West während des Sonnenunterganges.

Key West während des Sonnenunterganges.

Da wir schon tagsüber ein Walgreens auf der Duval Street gesehen haben, beschlossen wir dorthin zu gehen. Das erwies sich im Dunkeln nicht als ganz einfach, wir sind die Duval Street mehrmals rauf und runter, um endlich die ersehnte Flasche Wasser kaufen zu können! Was Trinkwasser angeht sind die Amerikaner auch etwas merkwürdig. Viele von ihnen leiden ja offensichtlich an Gewichtsproblemen, trinken dann aber immerhin Elektrolyten, Voss, Perrier, San Pellegrino und weitere besondere Wasserarten zum Preis von 3-4 $ die Flasche!

Anschließend haben wir den Weg zum Hotel angetreten und haben geschlafen.

Freut euch auf den nächsten Blogeintrag, dann werde ich euch zeigen, was wir am Dienstag in Key West mit der GoPro auf dem Auto gesehen haben. Außerdem liegt die Fahrt zurück über die Keys auf’s Festland, durch die Everglades nach Naples an den Golf von Mexiko vor uns! Das Abonnieren und Warten lohnt sich!

Hier geht es zum nächsten Tag! Hier geht es zum vorherigen Tag! Hier geht es zur chronologischen Übersicht der gesamten Rundreise!

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