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Florida-Rundreise // Tag 2 – 15. September 2013 // Miami

Heute besuchen wir den Bayside Marketplace und bekommen das launische Wetter von Florida zu spüren. Außerdem kaufen wir in Coconut erste Mitbringsel.

Den Sonntag haben wir ganz klassisch wie echte Amerikaner begonnen. Wir sind nach dem Aufstehen zu Denny’s zum Frühstücken gefahren! Das befand sich zum Glück nur wenige Blocks südlich von unserem Hotel. Wenn ein Amerikaner frühstückt, dann gibt es keine Brötchen, Marmelade, o.ä., sondern er isst Spiegel-/ oder Rührei, dazu ein paar Pancakes mit Ahornsyrup, eine Scheibe Ham, Bacon und noch ein paar Bratwürste. Natürlich sind deren Fantasien keine Grenzen gesetzt und man kann bspw. schon mit Steaks oder Burger „frühstücken“. Schon während des Frühstücks nimmt man wahrscheinlich seine Kalorienmenge für einen kompletten Tag zu sich – oder noch mehr! Wir haben uns nach draußen gesetzt, weil im Restaurant sind es gefühlte 14 °C dank Klimaanlage gewesen, das war uns zu kalt. Draußen hatten wir schon morgens angenehme 30 °C. Als der Kellner eintraf, hat sich dieser mit Namen vorgestellt und ein paar Höflichkeiten mit uns ausgetauscht. Wie wir noch in anderen Restaurants zu Genüge erlebt haben, sind die Kellner viel freundlicher als in Deutschland! Wer Interesse an der Menükarte des Dennys hat, der wird hier fündig!

Ich empfehle euch unbedingt ein Besuch bei Denny’s. Das Essen dort, ist sehr lecker, typisch amerikanisch und nicht teuer. Wer möchte, kann sogar Steak und Burger zum frühstück essen. 

 

Mit dem Pony unterwegs zu Denny's./Endlich gibt es ein zünftiges Frühstück!

Mit dem Pony unterwegs zu Denny’s./Endlich gibt es ein zünftiges Frühstück!

 

Nachdem wir unsere gefühlten 3000 Kalorien dann verspeist hatten, haben wir bezahlt und sind in Richtung Downtown gefahren. Das Wetter verschlechterte sich auf dem Weg dorthin und es begann stark zu regnen. Wir haben uns deshalb dafür entschieden im „Bayside Marketplace“ auf Shopping-Tour zu gehen. Schon auf dem Weg dorthin standen nach kurzen Schauern schon viele Straßen an den Rändern unter Wasser.

 

Auf in die Stadt

Wir sind in das Parkhaus gefahren und haben dort für 15 $ einen Parkplatz bekommen – WUCHER! Das Einkaufszentrum ist zwar teilweise überdacht gewesen, aber es hat trotzdem bis darunter geregnet. Dass der Bodenbelag aus Fliesen gewesen ist, hat die Situation nicht besser gemacht. Es war wie auf einem Eisfeld – nur ohne Schlittschuhe. Daraufhin haben wir uns in einem Shop sehr „smarte“ gelbe Regencapes gekauft, die sich noch mehrmals bezahlt machen sollten!

Das Wetter am Bayside Marketplace ist alles andere als gut! / Unsere "Smart-Suits" haben den Regen gut abgehalten.

Das Wetter am Bayside Marketplace ist alles andere als gut! / Unsere “Smart-Suits” haben den Regen gut abgehalten.

 

Auf der Suche nach einem USB-Autoladegerät haben wir so allerlei erlebt! Man wollte uns ein Klinke-Kabel für 35 $ verkaufen und hat uns erzählt, man könne damit sein iPhone laden. Um es mal politisch inkorrekt zu sagen – schönen Dank Latino! Bis wir das passende Gerät zu einem akzeptablen Preis gefunden hatten, mussten wir noch ein paar Tage ohne auskommen.

Im Einkaufszentrum gab es auch ein richtig cooles Steakhouse. Dort haben sie die Fleischstücke über offenem Feuer hinter Glas gegrillt – sehr schön anzusehen! Nachdem wir auch den Hafen und das Hard Rock Café erkundet hatten, haben wir uns bei den Stadtrundfahrten umgesehen.

So grillt man in Amerika. / Hop-on für die Stadtrundfahrt.

So grillt man in Amerika. / Hop-on für die Stadtrundfahrt.

 

Panoramaansicht des Hafens am Bayside Marketplace (durch Klicken vergrößern).

 

Wir haben uns gedacht, dass wir das auch selbst können und sind die Route mit dem Mustang abgefahren. Das war viel schöner und wir konnten auch mal von der Route abweichen. Unter anderem sind wir erneut am Ocean Drive (dort ist tagsüber übrigens wenig los), über Miami Downtown in Richtung Coral Gables und Coconut Grove gefahren. In Downtown hat man viele Wolkenkratzer, die Ähnlichkeit mit denen aus Manhattan haben, gesehen.

 

Der Ocean Drive bei Regen. / Mitten in Downtown.

Der Ocean Drive bei Regen. / Mitten in Downtown.

 

In Coconut Grove parkten wir vor einem Griechischen Restaurant und haben an der Einkaufsstraße flaniert. Dabei haben wir ein kleines Einkaufszentrum entdeckt, den „Coconut Walk“.

 

Eine idyllische Straße von Coconut. / Der Coconut Walk.

Eine idyllische Straße von Coconut. / Der Coconut Walk.

 

Nachdem wir auch noch Fotos an meine Schwester und meine Freundin verschickt hatten, um ihnen ein Becher mitbringen zu können, der auch gefällt, sind wir wieder in Richtung Hotel aufgebrochen, um noch etwas im Atlantik schwimmen zu gehen. Dabei sind wir noch durch ein Wohngebiet von Coconut gefahren und haben so manche Villa gesehen (siehe Titelbild)!

Da die Temperatur auch nach längeren Regenschauern noch bei über 30°C lag, wollten wir uns etwas Strand und Meer nicht entgehen lassen.

 

Mein Thermobecher von Tervis mit Miami Dolphins Logo. / Das Wetter ist sehr wechselhaft.

Mein Thermobecher von Tervis mit Miami Dolphins Logo. / Das Wetter ist sehr wechselhaft.

 

Abendessen bei Chilis

Nach einem gemütlichen Strandaufenthalt sind wir auf unser Zimmer, haben geduscht und uns fürs Abendessen fertig gemacht. Gegen 19 Uhr sind wir wieder nach Coconut zu Chili’s gefahren. Wir hatten dort ebenfalls eine sehr nette Kellnerin, die dachte die deutsche Sprache hätte Ähnlichkeit mit Ukrainisch und nicht wusste, wo Deutschland überhaupt liegt. Aber das machte ja nichts. Wir waren zum Essen gekommen und haben sie später über Deutschland und Europa aufgeklärt! Als Vorspeise gab es frische Tortilla Chips mit Salsa Dip. Als Hauptgang haben wir Crispy Chicken mit French Fries, einem Maiskolben und verschiedenen Saucen zum Dippen gewählt. Die Cripsy Chicken sind auch wirklich sehr crispy gewesen und – wie alles – sehr, sehr lecker! Für Papa gab es noch zwei „Margarita Strawberry“ zum Preis von einem – besser hätte der Abend nicht werden können. Die Atmosphäre dort war auch kein Vergleich zum Abend vorher im Hotel.

 

Wir haben uns für das Menü für 2 entschieden. / Unser Abendessen.

Wir haben uns für das Menü für 2 entschieden. / Unser Abendessen.

 

Freut euch auf den nächsten Blogeintrag, denn dann werde ich euch erzählen, was wir am Montag in Key West für Eindrücke gesammelt haben – der multikulturellen Stadt, in der sich viele Homosexuelle, Schriftsteller und Exzentriker tummeln! Das Abonnieren und Warten lohnt sich!

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